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Die Geburt

 

Täglich sieht man viele schwangere Frauen durch Babyshops „bummeln“ - man denkt sich:
„Bei Ihr wird es sicher bald soweit sein.“ Und tatsächlich gehen Frauen gerne kurz vor der bevorstehenden Geburt einkaufen. Warum das so ist, fragen sich da oft die Männer und werdenden Väter. Das macht der „Nestinstinkt“, der von der Natur aus der Frau mitgegeben wurde. Werdende Mütter möchten vor der Geburt alles erledigt wissen, damit Sie sich, wenn das Baby da ist, der neuen Aufgaben annehmen können.

Und irgendwann ist es dann soweit. Die Fruchtblase ist geplatzt und/oder die Wehen haben begonnen. Jetzt fragen sich viele Frauen, wie man das bemerkt und wann der richtige Zeitpunkt ist, um ins Krankenhaus zu fahren. Wichtig ist: Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt darüber. In der Regel fährt man sofort nach dem Blasensprung in die Klinik. Vorsicht, man sollte mit dem Rettungswagen fahren, da sonst das Ungeborene Kind einen Nabelschnurvorfall bekommen kann. Über Genaueres informiert Sie der Arzt. Wenn der Blasensprung noch nicht da ist, aber die Wehen begonnen haben, informieren Sie eine Hebamme im Krankenhaus, in dem Sie entbinden möchten, Sie wird Ihnen alles Weitere erklären.

Wenn Sie dann im Krankenhaus angekommen sind, werden einige Untersuchungen vorgenommen, um zu sehen, wie weit der Muttermund geöffnet ist. Bei 8cm-10cm beginnt in der Regel die Geburt. Die so genannte „ Eröffnungsphase“, wo der Muttermund sich öffnet, wird bei vielen Frauen von Rückenschmerzen und Bauchziehen begleitet - bei jeder werdenden Mutter ist das unterschiedlich. Beim ersten Kind kann die Geburt sehr lange dauern, dies muss aber nicht sein. Ist der Muttermund geöffnet, bekommen viele Frauen sehr starke Wehen, die wellenförmig kommen - mit Pausen, die kontinuierlich kürzer werden. Diese sind notwendig, damit das Kind hinunter und in das Becken geschoben wird. Anschließend beginnen die Presswehen, sie sind wichtig um dem Kind auf die Welt zu helfen. Haben diese erst einmal eingesetzt. geht es dann sehr rasch mit der eigentlichen Geburt.

Es ist sehr wichtig, zu wissen, dass eine Geburt für jede Frau unterschiedlich ist. Gefühle, Emotionen, Lebenssituation, usw.: All diese Dinge sind ausschlaggebend für die Art, wie Sie die Geburt empfinden. Sie haben Angst davor? Kein Problem: Sie sind nicht alleine. Jeder zweiten Frau ergeht es so, sprechen Sie mit einem Arzt oder einer Hebamme, diese werden auf Ihre Sorgen eingehen.

Viele werdenden Mütter überlegen aus Angst vor der Geburt, ob Sie einen Kaiserschnitt machen sollen. Wenn es medizinisch begründet ist, sollte man es tun. Sollte man aber aus Angst darauf zurückgreifen? Vergessen Sie bitte nicht, dass es eine Bauchoperation ist, egal wie groß der Schnitt ist. Beim Aufstehen oder wenn Sie sich um das Baby kümmern wollen: Es schmerzt dann immer noch. Jede werdende Mutter muss wissen, was für Sie selbst gut ist, lassen Sie sich bloß bitte auf keinen Fall etwas von Freunden, Bekannten oder Verwandten einreden. Lassen Sie sich die neue und schöne Erfahrung nicht nehmen: Etwas Einzigartiges erwartet Sie!


Schach dem Schulstress!

So wächst Ihrem Kind der Lernstoff nicht über den Kopf.

Ob die schulischen Anforderungen an die Kinder im Laufe der Zeit gestiegen sind, ist objektiv schwer zu beurteilen. Unzweifelhaft ist aber die Reizüberflutung gestiegen, die es Schülern immer schwerer macht, konsequent den Lernstoff im Auge zu behalten und stetig zu festigen.

Ein paar Tipps können helfen, das Lernen zu erleichtern:

1. Regelmäßiges Mitlernen
Wer jeden Nachmittag oder abends vor dem Schlafen gehen den Stoff des Tages noch einmal durchsieht, portioniert auf diese Weise den gesamten Stoff des Schuljahres in einer sinnvollen Art und speichert mehr davon im Unterbewusstsein.

2. Weniger Fernsehen oder reizgeladene Tätigkeiten am Abend
Das Gehirn kann nur eine bestimmte Menge an Informationen pro Tag aufnehmen. Spätere Eindrücke überlagern das zuvor Gelernte. Vielleicht sollte Ihr Kind versuchen, für einzelne Fächer vor dem Schlafen gehen zu lernen und dafür den Nachmittag für Lieblingssendungen zu nutzen.

3. Regelmäßig essen
Ein niedriger Blutzuckerspiegel, wie ihn mangelnde Nahrungszufuhr regelmäßig nach sich zieht, lässt Konzentration und Erinnerungsvermögen nachlassen. Ihr Kind sollte keine Mahlzeiten ausfallen lassen und zwischendurch ab und an Obst oder leichte Zwischenmahlzeiten zu sich nehmen.

4. Arbeitsplatz entlasten
Es sollte zum Lernen oder Hausaufgaben machen nur das im unmittelbaren Umfeld vorhanden sein, was gerade gebraucht wird. Gegenstände mit Ablenkungspotenzial (i-Pod, Clever&Smart-Heft etc.) sollten konsequent vom Schreibtisch entfernt werden. Das erleichtert die Konzentration und hilft am Ende sogar, Zeit zu sparen. Die gewonnene Zeit bleibt dann, um sich mit den anderen Dingen des Lebens beschäftigen zu können.

5. Systematische Planung
Gleich zu Beginn aufschreiben, was am gleichen Tag zu erledigen ist, dann Prioritäten setzen! Ähnliche Aktivitäten wie Auswendig lernen sollten nicht hintereinander angesetzt werden. Wenn Ihr Kind eine bestimmte Aufgabe am Liebsten macht (z.B. ein Deutschaufsatz zu einem interessanten Thema), sollte es diese zuerst machen. Anschließend die erledigten Aufgaben abhaken. Ansonsten kann man je nach Geschmack auch die unangenehmeren Fächer zuerst angehen, damit man diese hinter sich hat. Dabei aber Punkt 6 beachten.

6. Leichtere Aufgaben zuerst
Auch wenn man z.B. Mathe nicht so gerne mag und die Hausaufgabe zuerst macht, um das Kapitel abhaken zu können: Hier sollte trotzdem mit den leichteren Aufgaben begonnen werden, um das Gehirn an die Materie zu gewöhnen. Außerdem schafft das Lösen selbst einer leichten Aufgabe Motivation.

7. Biorhythmus beachten
Auch Schulkinder haben eine allgemeine Leistungstiefphase. Wie bei den meisten Menschen liegt auch diese im Regelfall zwischen 13 und 15 Uhr. Die Kinder sollten in dieser Zeit eine Ruhepause einlegen, ein Buch lesen, an die frische Luft gehen oder ein kurzes Power Napping einlegen können.

8. Wasser trinken
Bei den Hausaufgaben und beim Lernen sollte stets eine Wasserflasche mit auf dem Tisch stehen. Auch die Nervenzellen des Gehirns benötigen wie alle Körperzellen ständig Wasser, um funktionieren zu können. Mangel kann zu Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit führen.

Generell ist das Arbeitsumfeld ein wesentlicher Faktor für den Lernerfolg. Raumtemperatur, Beleuchtung, Raumgestaltung und Geräusche tragen ihren Teil dazu bei, wie gut und wie konzentriert Ihr Kind lernen kann. Sprechen Sie mit ihm darüber und helfen Sie ihm, hier optimale Voraussetzungen zu schaffen!


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